Kaffee zu rösten ist leicht, doch ihn genau so zu rösten wie man es möchte und zu wissen was dabei im einzelnen geschieht, das beruht auf sehr viel Erfahrung. Die Basis dafür ist eine methodische Herangehensweise. Die Kaffeeröstung ist eine sehr komplexe chemische Reaktion, bei der kleinste Abweichungen im Röstprofil dem Geschmack – Aromen, Säure, Süße, Mundgefühl - einen ganz anderen Charakter verleihen. Hinzu kommt, dass man neben dem optimalen herausarbeiten der Eigenschaften, diese auch bewusst unterschiedlich betonen kann. Außerdem verhält sich natürlich jeder Rohkaffee, aufgrund unterschiedlicher Varietäten, klimatischer Bedingungen auf der Farm, Aufbereitungsprozesse, etc., beim rösten etwas anders. Das Zusammenwirken all dieser Sachverhalte ergibt am Ende eine sehr gute Röstung, die jederzeit reproduziert werden kann.


Seit 2010 rösten wir auf einem Giesen W15 Trommelröster mit einweg Luftdurchfluss. Beheizt wird unsere Röstmaschine mit Gas. Unsere Abluft filtern wir umweltfreundlich mit einem antistatischen Filter. Wir rösten alle Kaffees separat und kontrollieren jede Charge auf Fehlbohnen, Farbwertabweichungen und auf Einbrandhomogenität. Alle Profilabläufe werden erfasst und aufgezeichnet. Außerdem cuppen (verkosten) wir jede Charge, um ganz sicher zu gehen, dass die Röstung auch wirklich dem entspricht wie wir sie uns vorstellen.

Da in den ersten Stunden nach der Röstung viel CO2 aus der Kaffeebohne austritt, bewirkt dies eine Verdrängung des Sauerstoffs aus der Tüte (Ventil) und führt damit zu einer guten Konservierung der Aromen. Deshalb verpacken wir unsere Kaffees unmittelbar nach der Kühlung.


Wir empfehlen euch, den Kaffee zwischen dem 7. und 40. Tag nach der Röstung zu verbrauchen.